Unvergessliche Reise-Erinnerungen festhalten- Meine Tipps

Entdecke die Welt Unvergessliche Reise-Erinnerungen festhalten- Meine Tipps

Jede Reise, egal wie lange sie geht, ist irgendwann zu Ende. Die Erinnerungen daran, werden dich ein Leben lang begleiten. Trotzdem braucht man manchmal etwas greifbares, um die Erinnerung in all ihren Facetten aufrecht zu erhalten.

Die wichtigsten Reiseerinnerungen bleiben in deinem Kopf und in deinem Herzen und werden wahrscheinlich niemals ganz verblassen. Für viele reicht es daher ein paar Fotos im Urlaub zu schießen, die man bei Bedarf anschauen kann, was ich auch vollkommen verstehe. Es kommt natürlich auch immer auf die Art der Reise an. Ist es ein Wochenendtrip? Oder eine monatelange Reise? Erlebt man jeden Tag viel und ist in Action oder versucht man hauptsächlich zu entspannen? Trotzdem ist es Fakt, dass kleine Details, die man erlebt, mit der Zeit verblassen. Wer diese auf besondere Art festhalten will, findet vielleicht in meinen vier Tipps Inspiration :).

Tipp 1: Reiseerinnerungen durch Fotos

Klar, wenn wir Fotos von unseren Reisen anschauen, fühlen wir uns am ehesten wieder in die Reise zurück versetzt. Wir sehen uns vor unserem inneren Auge genau wieder an der Stelle, an der das Foto entstanden ist und uns fallen tausend Geschichten ein, die wir dazu gerne erzählen würden. Wichtig dabei ist aber: Qualität statt Quantität. Gerade in Zeiten von Smartphones neigen wir dazu, zu viele Fotos von ein und den selben Sehenswürdigkeiten zu machen. Sortiert nach der Reise aus! Die Fotos könnt ihr ja auf einer externen Festplatte speichern aber lasst nur ein paar, ganz besondere auf eurem Handy oder druckt diese sogar aus. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nämlich viel größer, dass ihr sie öfter mal durchschaut, wenn nur 20 statt 100 Fotos auf euch warten 🙂

Ich bin ein großer Fan von Fotobüchern! Nach jeder größeren Reise erstelle ich ein Fotobuch. Durch diese hat man etwas greifbares, etwas, dass man auch mal schnell Freunden oder Familie zeigen kann. Die Bilder verschwinden nicht auf irgendeiner Festplatte und geraten dort in Vergessenheit. Außerdem hat man durch Fotobücher die Möglichkeit, die Bilder mit Texten zu unterlegen. So kann man noch einfacher bestimmte Erlebnisse und Erinnerungen schriftlich und optisch festhalten.

Tipp 2: Reiseerinnerung durch Tagebucheinträge

Mir ist bewusst, dass viele von euch nicht gerne Tagebuch schreiben. Ich tue das in meinem normalen Alltag auch nicht (mehr). Aber bei längeren Reisen finde ich es durchaus sinnvoll. Gerade wenn man als Backpacker alleine durch ein Land zieht, erlebt man tagtäglich so viel, dass vieles schnell in Vergessenheit geraten kann. Vermeintliche Kleinigkeiten, die uns aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn wir sie uns wieder ins Gedächtnis rufen. Solche Tagebucheinträge müssen nicht lang sein, es reichen auch kleine Stichworte, um sein Gedächtnis wieder anzuregen. Am Anfang meiner Weltreise habe ich noch handschriftlich ein Tagebuch geschrieben aber schnell gemerkt, dass mir das auf Dauer zu viel und anstrengend ist.

Abends im Bett nochmal das Büchlein rausholen und schreiben, dazu hat man dann oft doch keine Lust oder will die anderen im Dorm nicht wecken. Mit der Zeit habe ich dann angefangen, mein Tagebuch auf dem Handy in einer App zu schreiben. Dafür gibt es einige Apps auf dem Markt. Das Handy haben wir ja meistens vor dem Einschlafen sowieso nochmal in der Hand, kurz ein paar Notizen über den Tag reinschreiben, fertig. Bei den meisten Apps kann man diese Notizen zuhause dann ausdrucken und schon hat man sein Tagebuch :).

Tipp 3 : Reiseerinnerungen durch Postkarten

Wem es zu aufwendig ist, ein ausführliches Tagebuch zu schreiben, der kann sich auch selbst eine Postkarte von seiner Reise zusenden. Klingt komisch? Vielleicht, aber trotzdem irgendwie eine witzige Idee wie ich finde.  Auch hierfür gibt es Apps, mit denen man aus eigenen Fotos eine Postkarte erstellen und an sich selbst (oder natürlich auch Freunde oder Verwandte) senden kann. So kann man sich selbst jeden Abend ein Bild des Tages aussuchen und dieses mit einer kurzen Erinnerung versehen. Ab auf den Weg nach Hause geschickt und dort wartet dann nach der Rückkehr eine Flut voller Erinnerungen :). Wer selbst nicht gerne Fotos schießt, kann das natürlich auch mit gekauften Postkarten machen, was allerdings etwas unpersönlicher ist.

Tipp 4: Reiseerinnerungen durch persönliche Briefe

Diesen Tipp habe ich mir bei einem Freund auf Reisen abgeschaut und ich bin so happy darüber. Diese Briefe sind mit die schönsten Erinnerungen, die mir an meine Reisen bleiben werden. Auf Reisen lernt man so viele Menschen kennen, mit denen man viel erlebt und die sehr schnell wichtig für einen werden. Diese Menschen, habe ich, sobald der Abschied vor der Tür stand, gebeten, in ein kleines Notizbuch von mir ein paar persönliche Worte über unsere gemeinsame Zeit zu schreiben. Hierbei sind witzige Anekdoten, persönliche lange Briefe und Zeichnungen entstanden, die persönlicher und schöner nicht sein könnten. Für mich die wertvollste Reiseerinnerung.

Habt ihr weitere Tipps? Wie haltet ihr eure Reiseerinnerungen fest?
Eure Nele

Eigenwerbung: Mehr über meine Weltreise erfahrt ihr in meinem Buch:  Einmal um die Welt zu mir selbst

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Nele
Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und ich führe seit Ende 2016 diesen Reiseblog. Damals habe ich mein komplettes altes Leben hinter mir gelassen, meinen Job und die Wohnung gekündigt und bin 13 Monate allein auf Weltreise. Seit Anfang 2018 bin ich zurück, aber das Reisen gehört seither zu meinem Leben. Seit Mitte 2019 bin ich selbständig als virtueller Social Media Manager und Content Creator und lebe den Traum des ortsunabhängigen Arbeitens.

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Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und ich führe seit Ende 2016 diesen Reiseblog. Damals habe ich mein komplettes altes Leben hinter mir gelassen, meinen Job und die Wohnung gekündigt und bin 13 Monate allein auf Weltreise. Seit Anfang 2018 bin ich zurück, aber das Reisen gehört seither zu meinem Leben. Seit Mitte 2019 bin ich selbständig als virtueller Social Media Manager und Content Creator und lebe den Traum des ortsunabhängigen Arbeitens.

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