2 Tage Reykjavik: Pulsierendes Nachtleben und Sehenswürdigkeiten

Entdecke die Welt Nordeuropa 2 Tage Reykjavik: Pulsierendes Nachtleben und Sehenswürdigkeiten

Sollen wir überhaupt viel Zeit in Reykjavik, der Hauptstadt Islands während unserer Reise einplanen? Einerseits liest man von einem pulsierenden Nachtleben und unvergesslichen Partynächten und auf der anderen Seite davon, dass man die Stadt bei einer Islandreise ruhig links liegen lassen kann, da Reykjavik nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten habe. Na, was denn nun? Nach langem Überlegen haben wir uns auf unserer 17-tägigen Islandreise dazu entschieden, der Stadt eine Chance zu geben. Soviel vorab: Wir haben es nicht bereut!

Unsere 17-tägige Island Rundreise im Oktober 

Reykjavik: Wie viele Tage sollte man in der isländischen Hauptstadt verbringen? 

Wir haben insgesamt zwei volle Tage in Reykjavik verbracht. Zuerst haben wir sogar mit dem Gedanken gespielt, die Stadt gar nicht zu besuchen, weil uns die Natur wichtiger war. Aber das wäre definitiv ein Fehler gewesen, denn auch Reykjavik hat einiges zu bieten. Zwei volle Tage sind meiner Meinung nach perfekt dafür.

Wir haben uns für die Zeit dort ein einfaches Guesthouse genommen, welches ich euch leider nicht empfehlen kann. Aber etwa eine Stunde von Reykjavik entfernt liegt eine tolle Ferienwohnung, die wir davor besucht haben. Von dort aus könnt ihr in Tagesauflügen in die Hauptstadt fahren und ansonsten die Ruhe inmitten der Natur Islands genießen:

Ein traumhaftes Ferienhaus auf Island 

Reykjaviks bekannteste Sehenswürdigkeit: Hallgrimskirche

Hallgrimskirche Reykjavik

Dafür, dass ich keine großen Erwartungen an die Stadt hatte, war ich positiv überrascht. Die berühmte Hallgrimskirche begrüßte uns sofort zu Beginn unserer Stadtbesichtigung mit ihrem beeindruckenden Aussehen. Keine Frage: Diese Kirche ist die Sehenswürdigkeit schlechthin von Reykjavik und das Markenzeichen. Kein Wunder, schließlich ist es auch die größte Kirche Islands. Ich muss sagen, dass Island sehr viele wunderschöne Kirchen hat, das ist uns bei unserem Roadtrip immer wieder aufgefallen. Die Hallgrimskirche sieht leider nur von der Außenansicht so besonders aus, reingehen lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Restauranttipp für Reykjavik

Schräg gegenüber der berühmten Kirche befindet sich das Restaurant ROK. Wie alles in Reykjavik ist das Restaurant super teuer aber das Essen auch sehr lecker. Das besondere hier: Man kann sich Gerichte wie beispielsweise Gratin oder Salat aussuchen, bekommt diese aber in kleinen Tapas Portionen. (Die Menge ist aber schon größer als Tapas). So hat man die Möglichkeit, mehr von der Speise zu probieren. Die Speisen sind sehr lecker und die Atmosphäre etwas schicker, aber gemütlich.

Das pulsierende Nachtleben von Reykjavik

Wenn man die Stadt tagsüber kennenlernt, dann kommt sie sehr ruhig, ja fast schon unspektakulär daher. Man fühlt sich auf jeden Fall nicht wie in einer Großstadt. Aber nachts geht hier am Wochenende so einiges los. Viele Locations, die tagsüber als Café fungieren, verwandeln sich abends in Bars mit Livemusik. Es gibt nur einen Club in der Stadt (Austur), der dementsprechend ziemlich voll ist. Und eines vorweg: Die Isländer können feiern und wie. Die Stimmung in den Bars und Clubs ist genial!

Das Nachtleben in Reykjavik beginnt meist erst so ab 24.00 Uhr, dafür geht es oft bis früh am nächsten Morgen. Der Eintritt in die Bars sind zum Großteil kostenlos. Zieht euch nicht zu leger an, denn die Isländer gehen richtig schick aus. Da fühlt man sich sehr schnell underdressed. Männer in Hemd und Blazer mit Fliege sind keine Seltenheit.

Reykjavik und die Graffitis

Die Hauptstadt Islands ist unter anderem bekannt für seine Graffitis. Wie ihr ja wisst liebe ich Streetart, muss aber leider sagen, dass mich ich in Reykjavik enttäuscht war davon. Wie ihr auf dem rechten Bild sehen könnt, ist die Streetart teilweise zerstört, außerdem ist sie nur sehr zerstreut und versteckt zu finden. Es gibt auf jeden Fall 1-2 Highlights, diese muss man aber auch erstmal finden.

Reykjavik Sehenswürdigkeiten: Die Regenbogenstraße

Reykjavik Island Regenbogenstraße

Jedes Jahr findet in Reykjavik das sogenannte Gay Pride Festival statt, bei dem sich diverse Organisationen für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzen. Anlässlich dieses Festivals wurde ein Teil der Einkaufsstraße Skólavörðustígur in Regenbogenfarben bemalt. Auch heute noch ein absoluter Hingucker.

FlyOver Reykjavik – Die Alternative zum Helikopterflug in Island

Ein Helikopterflug in Island ist extrem teuer, aber natürlich sicher eine Erfahrung wert. Wer sich das aber nicht leisten kann oder will, dem bietet das neueröffnete FlyOver Reykjavik eine tolle Alternative. Es war für mich das erste mal in einem „FlyOver“ und ich wusste daher gar nicht, was auf mich zukommen würde. Mir fällt es auch echt schwer, das so zu erklären, dass es gut rüberkommt. Du sitzt dabei mit mehreren anderen Leuten in einer Art „beweglichem Kino.“ Dabei wirst du angeschnallt und musst lose Gegenstände sicher verstauen. Auf einmal wird es dunkel und der Sitz, auf dem du dich befindest bewegt sich nach vorne. Vor dir, erscheint die unglaubliche Landschaft Neuseelands aus der Vogelperspektive. Du bewegst dich auf deinem Sitz, neigst dich und drehst dich so, als würdest du in einem Segelflugzeug sitzen. Durch den 4D -Effekt und die Perspektive, die du vor dir hast, hast du wirklich das Gefühl, als würdest du fliegen. Es war anfangs echt komisch und mir war auch kurz etwas schummrig, aber mit der Zeit war es einfach nur fantastisch. Ich war richtig enttäuscht, als es vorbei war, denn insgesamt ging die Fahrt schätzungsweise nur etwa 10-15 Minuten. Der Eintrittspreis von 30€ ist dafür sehr hoch, aber gerechtfertigt. Ein tolles Erlebnis !

Tickets für FlyOver Reykjavik findest du hier: Tickets *

Reykjavik sollte man definitiv einen Besuch abstatten, auch wenn es auf den ersten Blick nicht viele Sehenswürdigkeiten gibt. Besonders das Nachtleben ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Eure Nele

Bei den mit *gekennzeichneten Links handelte sich um Affiliatelinks.

Nele
Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und habe im Jahr 2016 diesen Blog gestartet. Meine Weltreise ist vorbei, aber trotzdem Reise ich stetig weiter. Ich schreibe professionell für die Regionalzeitung Südkurier und bleibe immer auf Reisen - im Herzen sowieso in der weiten Welt. Werdet ein Teil von mir auf Neleworld.

Related Stories

Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und habe im Jahr 2016 diesen Blog gestartet. Meine Weltreise ist vorbei, aber trotzdem Reise ich stetig weiter. Ich schreibe professionell für die Regionalzeitung Südkurier und bleibe immer auf Reisen - im Herzen sowieso in der weiten Welt. Werdet ein Teil von mir auf Neleworld.

Discover

5 Seen Wanderung im idyllischen Zermatt

*Juhhuuu - endlich wieder reisen und endlich wieder in die Berge. Als...

Oberstaufen im Allgäu: Die Buchenegger Wasserfälle & weitere Highlights

2020 steht ja ganz unter dem Motto: "Urlaub in der Heimat". Wenn...

Wie erstellt man einen Blogbeitrag? Schritt für Schritt Anleitung

Meine Leidenschaft ist einfach schon seit ich denken kann das Schreiben. Ich...

Selbständig machen: Ich beantworte die wichtigsten Fragen

Sich selbständig machen: Ein großer Schritt, der gut überlegt sein muss, aber...

Vision Board erstellen: Anleitung für deine Zielcollage

Obwohl ich klar weiß, wo ich hin will, gibt es auch bei...

Die neue Instagram Funktion „Reels“- Tipps, Fazit und ein...

Seit kurzer Zeit gibt es auf Instagram eine neue Funktion, die sogenannten...

Comments

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.