Ilha Grande in Brasilien – Tipps für die Trauminsel

Entdecke die Welt Brasilien Ilha Grande in Brasilien - Tipps für die Trauminsel

Die Ilha Grande in Brasilien ist eine bekannte Insel in der Nähe von Rio de Janeiro und hat bereits eine spannende Vergangenheit. Früher diente die Insel zuerst als ein Piratenzufluchtsort. Wenn man heute durch Teile der Insel läuft, kann man sich das noch lebhaft vorstellen. Danach war die Insel bekannt als Sklavenumschlagsplatz, später wurde sie zur Kolonie für lebrakranke Menschen. Zuletzt war die Insel eine Art Gefängnisinsel und erst Anfang der 90er Jahre wurde dieses Gefängnis aufgelöst. Die Vergangenheit der Insel sieht also nicht gerade rosig aus. Heute ist es jedoch eine absolutes Paradies für Urlauber.

Wie kommt man von Rio auf die Ilha Grande in Brasilien?

Von Rio de Janeiro aus gibt es Shuttle Busse bis zur Fähranlegestelle. Die Fahrt dauert etwa 5 Stunden und kostet rund 40 €.

Hier kannst du den Transfer buchen: Shuttle zur Ilha Grande* 

Natürlich kannst du auch vor Ort buchen, hier musst du jedoch aufpassen nicht abgezockt zu werden, die Preise weichen von Anbieter zu Anbieter teilweise stark ab. Kleiner Tipp: Frag in deiner Unterkunft nach. Diese haben meist den direkten Kontakt zu den Anbietern und man zahlt einen fairen Preis. Ich habe mich auch von Hostel zu Hostel durchgefragt.
Man wird mit dem Shuttle zur Fähre gefahren und kommt dann auf der Ilha Grande im Hafenort Abbrao an. Hier ist auch das meiste Leben, die meisten Hostels und Supermärkte. Achtung: Auf der kompletten Insel gibt es keinen einzigen Geldautomaten. Also unbedingt genügend Bargeld dabei haben oder wenn möglich mit Kreditkarte zahlen.

Ich selbst bin von Rio de Janeiro über Paraty auf die Insel gefahren. Ein Abstecher in Paraty lohnt sich sehr. Mehr dazu findest du hier.

Hotel-Tipp auf der Ilha Grande

Wir hatten uns hier für die ersten zwei Nächte eine Unterkunft in einer kleinen Bucht direkt am Meer gebucht. Name der Unterkunft: Cabana Paraiso*. Total idyllisch, aber man kommt nur mit einem Taxiboot hin. Auch hier ist handeln angesagt. Mehr als 150 Real sollte man für eine Überfahrt nicht zahlen.

Ilha Grande Brasilien

Wandern zum Lopez Mendes Beach auf der Ilha Grande

Auf der Ilha Grande in Brasilien kann man einige Wanderungen unternehmen. Da ich leider aus unerklärlichen Gründen wieder einen sehr dicken, geschwollenen Fuß habe, haben wir nur die Wanderung zum Lopez Mendes Beach gemacht. Ich habe ja leider nicht die beste Kondition, aber die Wanderung ist auf jeden Fall bei einer normalen körperlichen Fitness gut machbar. Ich empfehle allerdings festes, rutschfreies Schuhwerk. Von unserer Unterkunft haben wir ca. 1,5 Std gebraucht, von Abbrao braucht man laut Einheimischen 2 Std. Ich schätze aber, dass es eher an die 3 Std sind. Ich habe ja bereits gelernt, dass man sich auf brasilianische Zeitangaben nicht so sehr verlassen kann :). Man kommt während der Wanderung an insgesamt drei Stränden vorbei.

Ilha Grande Brasilien

Der Strand von Lopez Mendes ist sehr weitläufig, windig mit vielen Wellen und daher ideal für Surfer. Bewirtet wird der Strand nicht, also etwas zu Essen und trinken sollte man selbst mitbringen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich der Strand jetzt nicht umgehauen hat. Wahrscheinlich habe ich in den letzten Monaten auch einfach zu viele tolle Strände gesehen. Es war echt schön da und ich habe es geliebt, endlich wieder am Meer entlang zu laufen.

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Die brasilianische Flagge

Der Strand von Palmas auf der Ilha Grande in Brasilien

Nach einer Stunde relaxen am Lopez Mendes Strand haben wir dann entschieden, an den Strand davor zurückzukehren, der uns besser gefallen hat und zwar der Strand von Palmas. Hier gibt es noch so ein Art Hausboot mit einem Restaurant und dieser Strand sieht einfach paradiesisch aus. Genauso habe ich mir Brasilien vorgestellt. Hier waren wir dann länger und haben die Sonne und den Strandtag genossen, bevor es auf den Weg zurück ging.

Ilha Grande Wanderung
Auf dem Wanderweg kommt man an solchen tollen Orten vorbei

Traumstrand Brasilien

Eine kleine Reiseanekdote aus Brasilien

Abends saßen wir in unserer Unterkunft noch am Strand und kamen mit einem Schweizer dort ins Gespräch. Generell merke ich, wie locker ich durch das Reisen mit anderen Menschen geworden bin. Ich suche regelrecht den Kontakt und habe keine Scheu andere Reisende anzusprechen. Das war früher ganz anders. Als der Schweizer dann sein Essen bekam, dass er bestellt hatte, merkte ich richtig, wie viel Hunger ich noch hatte. Zuvor hatte ich nur einen Salat gegessen (das günstigste auf der Karte), denn irgendwie war die ganze Reise doch teurer als gedacht. Und so kam es, dass ich mich im Urlaubsparadies doch wieder wie ein Backpacker fühlte, weil die Leute um mich herum, also zwei davon, etwas von den Resten ihres Essens abgaben. Etwas peinlich war mir das ja schon, ich meine ich Reise um die Welt und bekomme Essensspenden. Aber das ist nun mal das, woran ich am besten sparen kann. Alle fanden es lustig und ich konnte glücklich gesättigt ins Bett :).

Der Haupthafen Abbrao auf der Ilha Grande

Die zwei letzten Tage auf Ilha Grande in Brasilien verbrachten wir dann am Haupthafen in Abbrao. Den ersten Tag einfach nur gemütlich ein Smoothie am Strand trinken und die unbeschreiblich schöne Umgebung genießen. Es werden hier einige Bootstouren zu verschiedenen Stränden etc. angeboten. Ich habe darauf aber aus unterschiedlichen Gründen verzichtet.
Ilha Grande Brasilien
Abends haben wir dann noch etwas das Nachtleben ausgetestet und uns mit einem Paar getroffen, dass wir auf der Fähre kennengelernt haben. Zu empfehlen ist der „Biergarten“. Hier bekommt man ein Buffet angeboten auch mit vielen vegetarischen Optionen. Abgerechnet wird pro Gewicht, d.h man zahlt nur für das, was man sich aussucht. Bier und Cocktails gibt es hier natürlich auch.

Insgesamt hat es mir auf der Ilha Grande im Brasilien sehr gut gefallen! Wahnsinn wie viele Touristen hier „abgefertigt“ werden.  Für das ist die Insel trotzdem sehr ruhig und perfekt zum Entspannen.

Eure Nele 🙂

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Die Iguazu Wasserfälle
Rio de Janeiro: Sehenswürdigkeiten am Zuckerhut 

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Nele
Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und habe im Jahr 2016 diesen Blog gestartet. Meine Weltreise ist vorbei, aber trotzdem Reise ich stetig weiter. Ich schreibe professionell für die Regionalzeitung Südkurier und bleibe immer auf Reisen - im Herzen sowieso in der weiten Welt. Werdet ein Teil von mir auf Neleworld.

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