Die Batu Caves in Kuala Lumpur

Entdecke die Welt Die Batu Caves in Kuala Lumpur

 

Die Batu Caves gehören zu DEN Sehenswürdigkeiten schlechthin in Kuala Lumpur.
Bei den Batu Caves handelt es sich um Kalksteinhöhlen in deren inneren sich Hindutempel und Altare befinden. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr hier sogar hinduistischen Ritualen zuschauen oder betende Gläubige antreffen. Die beste Möglichkeit dazu ist entweder früh morgens oder an einem Sonntag.
„Batu“ ist malaiisch und bedeutet „Stein“, „ Caves“ kommt aus dem englischen und bedeutet Höhlen.

Die Batu Caves in Kuala Lumpur: Anreise mit dem Zug

Die Anreise zu den Batu Caves ist recht einfach.
Wir sind mit dem Zug von Kuala Lumpur zu den Batu Caves angereist. Dieser fährt direkt von der Sentral Station in Kuala Lumpur ab. Die Fahrt dauert rund eine halbe Stunde und kostet umgerechnet gerade einmal ein paar Cent (etwa 50 Cent).

Wie viel kostet ein Besuch bei den Batu Caves? 

Der Besuch der Batu Caves ist kostenlos. Man hat allerdings auch die Möglichkeit eine Tour zu buchen, um so mehr über die Geschichte und die einzelnen Elemente der Caves zu erfahren.

Die Batu Caves: Wie anstrengend ist der Aufstieg?

Batu Caves Aufstieg

Um die Höhlen betreten zu können, muss man erst einmal 272 steile Stufen in der drückenden Hitze Malaysias hochsteigen. Klingt anstrengend? Das ist es auch, aber auf jeden Fall sehr lohnenswert. Zwischendurch kann man ja immer wieder kleine Pausen einlegen und wenn man schwindelfrei ist, den Blick auf die Umgebung werfen. (Allerdings gibt es da jetzt nicht so viel zu sehen).
Wenn du die Batu Caves von innen besichtigen willst und den Aufstieg wagst, solltest du die linke Treppe benutzen und beim Abstieg die Treppe auf der rechten Seite. Der mittlere Weg bleibt normalerweise für die Gläubigen frei.
Auf dem Weg begegnest du immer wieder, sogenannten Makaken, kleinen Affen. Klingt erst einmal süß? Vielleicht, aber die haben es faustdick hinter den Ohren. Nehmt euch in acht vor den tierischen Dieben, sie sind blitzschnell und wirklich sehr geschickt.

Das Innenleben der Höhlen

Es ist schon beeindruckend, in diesen Höhlen zu stehen. Alles ist sehr sauber und ruhig. Ein paar Affen verirren sich ebenfalls von Zeit zu Zeit hier her und hoffen, von den Touristen etwas „abstauben“ zu können. Die Höhlen sind beeindruckend, keine Frage. Aber restlos überwältigt war ich trotzdem nicht. Irgendwie hatte ich nach dem anstrengenden Aufstieg mehr erwartet.  Vielleicht wäre an diesem Ort eine Tour doch sinnvoll gewesen, um mehr über die Geschichte der Caves zu erfahren.
Am meisten beeindruckt bei den Batu Caves in Kuala Lumpur hat mich wirklich die goldene Statue am Eingang.

Ramayana Caves in Malaysia

Dabei handelt es sich um etwas kleinere Höhlen in der Nähe der Batu Caves. Ich denke nicht, dass die Höhle noch zum Beten genutzt wird, sie wirkt eher wie eine Art Touristenhöhle, wenn man das so sagen kann. Um den Touristen auf kleinem Raum die Geschichte des Hinduismus näher zu bringen. Die Figuren waren aber wirklich beeindruckend, mir hat es daher trotzdem echt gut gefallen.

Die Statue des Gottes Murugan

Wer an die Batu Caves denkt, hat sofort das Bild dieser Statue im Kopf. Diese beeindruckende Statue ist das Markenzeichen der Batu Caves und wurde erst im Jahre 2006 errichtet. Sie ist die höchste religiöse Statue in Malaysia. Ich fand sie wirklich sehr beeindruckend und konnte gar nicht aufhören Fotos von ihr zu schießen.
Ein Besuch bei den Batu Caves gehört zu einem Besuch in Kuala Lumpur einfach dazu. Viel Spaß 🙂

Eure Nele

Mehr über Malaysia findest du hier:
Urlaub auf der Insel Langkawi in Malaysia
Die Petronas Towers

Nele
Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und ich führe seit Ende 2016 diesen Reiseblog. Damals habe ich mein komplettes altes Leben hinter mir gelassen, meinen Job und die Wohnung gekündigt und bin 13 Monate allein auf Weltreise. Seit Anfang 2018 bin ich zurück, aber das Reisen gehört seither zu meinem Leben. Seit Mitte 2019 bin ich selbständig als virtueller Social Media Manager und Content Creator und lebe den Traum des ortsunabhängigen Arbeitens.

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Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und ich führe seit Ende 2016 diesen Reiseblog. Damals habe ich mein komplettes altes Leben hinter mir gelassen, meinen Job und die Wohnung gekündigt und bin 13 Monate allein auf Weltreise. Seit Anfang 2018 bin ich zurück, aber das Reisen gehört seither zu meinem Leben. Seit Mitte 2019 bin ich selbständig als virtueller Social Media Manager und Content Creator und lebe den Traum des ortsunabhängigen Arbeitens.

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