Achtsamkeit im Alltag – Ein paar Anregungen für dich

Alltagsgeflüster Achtsamkeit im Alltag - Ein paar Anregungen für dich

Der Begriff  Achtsamkeit begegnet mir in letzter Zeit immer wieder. Fast scheint es so, als wäre das eine neue Trendbewegung, etwas, das man mitmachen muss, um „en Vogue“ zu sein. Tatsächlich ist es aber viel mehr als das, denn: Achtsamkeit ist nichts, dass wir für andere tun sollten, sondern für uns selbst. Und wir können Achtsamkeit im Alltag integrieren.

Was bedeutet der Begriff Achtsamkeit?

Den Begriff Achtsamkeit sollte man eigentlich in zwei Kategorien unterteilen.

Achtsamkeit (Aufmerksamkeit): Man kann von Achtsamkeit in Form von Aufmerksamkeit für Mitmenschen im Alltag sprechen. Damit ist gemeint, dass man für die Bedürfnisse dieser Menschen empfänglich ist und Verständnis, wenn nicht sogar eine Art von Zuwendung für diese Menschen hat. Man ist empathisch anderen Menschen gegenüber.

Achtsamkeit (Mindfulness): Unter dieser Form der Achtsamkeit versteht man eine bewusstere Wahrnehmung seiner Sinne und seiner eigenen Bedürfnisse. Dieses Thema ist vor allem im Buddhismus zu finden und kommt nun immer mehr zu uns. Obwohl neu ist das nicht aber mittlerweile wird Achtsamkeit und auch Übungen, die die Achtsamkeit fördern auch bei uns angewendet, manchmal sogar auch schon medizinisch bei manchen psychischen Erkrankungen. In meinem Bericht wird es hauptsächlich um diese Art der Achtsamkeit gehen.

Quelle: Wikipedia

Wie kann ich Achtsamkeit in den Alltag integrieren?

Meditation

Der wohl bekannteste Weg, Achtsamkeit im Alltag und im Leben zu integrieren ist über Meditation. Ich selbst bin allerdings auch nicht unbedingt ein Fan von Meditationen. Aber durch Meditation konzentriert man sich bewusst auf seine Atmung und schaltet so andere Umwelteinflüsse aus.

Momente genießen und sich nicht ablenken lassen

Leben im Hier und Jetzt – das ist das Motte meine Blogs und auch mein Lebensmotto und genau das ist mit Achtsamkeit im Alltag gemeint. Momente genießen, die im Hier und Jetzt stattfinden, sich nicht zu sehr ablenken lassen und sich nicht zu sehr auf Gedanken konzentrieren, die irgendwo in der Zukunft liegen. So leben wir viel bewusster. Das ist jetzt leicht gesagt, aber ich weiß, wie schwer es ist. Ich versuche es wirklich täglich mich neben allen Alltagspflichten auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und Momente zu genießen und zu nutzen. Aber es ist nicht leicht und braucht viel Übung.

Konzentration auf unsere Sinnesorgane

Hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken.

Wie oft lassen wir uns im Alltag von dem Ablenken, was wir gerade tun. Wir essen und schauen nebenher Fernsehen, wir telefonieren und kochen nebenher. So liegt unsere Konzentration in diesen Momenten nie genau dort, wo sie liegen sollte. Unsere Konzentration wird immer gesplittet. Genau das sollten wir vermeiden, wenn wir Achtsamkeit im Alltag integrieren möchten.

Auf seine eigenen Bedürfnisse achten

Wir fühlen uns im Alltag oft getrieben und gestresst haben in unserem Kopf viele „Must“ und wenige „Wants“. Vor lauter Verpflichtungen und Termine vergessen wir manchmal darauf zu hören, was wir selber wollen und fühlen uns immer mehr getrieben. Manchmal ist es daher an der Zeit einfach mal „nein“ zu anderen zu sagen und „ja“ zu sich selbst.

Meine Erfahrungen mit Achtsamkeit

Mit dem Thema Achtsamkeit im Alltag habe ich mich vor diesem Blogbeitrag eigentlich nie auseinandergesetzt. Zumindest nicht bewusst, denn unbewusst habe ich die Achtsamkeit schon in meinen Alltag und vor allem in meine Reisen integriert. Wenn ich auf Reisen bin, wochenlang nur unter einer kalten Dusche stehe, dann ist es für mich ein unbeschreibliches Gefühl wieder unter einem heißen Strahl zu duschen. Ich merke dann richtig, wie dankbar ich dafür bin und wie ich jeden Tropfen, der auf meiner Haut landet, genau wahrnehme. Das gleiche gilt auch für exotische Gewürze, die ich probiere und fremde Kulturen, in die ich eintauche. Beim Reisen bin ich total im Hier und Jetzt und die kleinen Momente und kleinen Erlebnisse nehme ich sehr bewusst war.

Im Alltag sieht das leider noch anders aus. Jeden Tag versuche ich, mehr auf meine Bedürfnisse zu hören und mehr im Hier und Jetzt zu leben. Einfach ist das nicht, vor allem nicht im Alltag. Aber wenn man es schafft, fühlt man sich irgendwie entstresster und glücklicher.

Wie achtsam seid ihr zu euch selbst? : )

Zu diesem Thema passt auch mein Bericht Selbstliebe.

Eure Nele

Nele
Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und habe im Jahr 2016 diesen Blog gestartet. Meine Weltreise ist vorbei, aber trotzdem Reise ich stetig weiter. Ich schreibe professionell für die Regionalzeitung Südkurier und bleibe immer auf Reisen - im Herzen sowieso in der weiten Welt. Werdet ein Teil von mir auf Neleworld.

Related Stories

Mein Name ist Daniela Seiberle (Nele) und habe im Jahr 2016 diesen Blog gestartet. Meine Weltreise ist vorbei, aber trotzdem Reise ich stetig weiter. Ich schreibe professionell für die Regionalzeitung Südkurier und bleibe immer auf Reisen - im Herzen sowieso in der weiten Welt. Werdet ein Teil von mir auf Neleworld.

Discover

Zum ersten Mal Campingurlaub

In der Vergangenheit habe ich ja schon einige Roadtrips gemacht, aber mit...

5 Seen Wanderung im idyllischen Zermatt

*Juhhuuu - endlich wieder reisen und endlich wieder in die Berge. Als...

Oberstaufen im Allgäu: Die Buchenegger Wasserfälle & weitere Highlights

2020 steht ja ganz unter dem Motto: "Urlaub in der Heimat". Wenn...

Selbständig machen: Ich beantworte die wichtigsten Fragen

Sich selbständig machen: Ein großer Schritt, der gut überlegt sein muss, aber...

Urlaub in Berchtesgaden am Königsee bei schlechtem Wetter

So hatten wir uns unseren Sommerurlaub nicht vorgestellt: Drei Tage Dauerregen warteten...

Comments

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.